Integrative Schneidlösungen für Hochmanganstahl

 

Integrative Schneidlösungen für Hochmanganstahl

Das RFCS-Projekt iCut (Integrative Schneidlösungen zur Herstellung von Hochleistungs-Automobilbauteilen aus Hochmangan-Stahlblech) zielt darauf ab, die Kantenqualität unterschiedlicher Schneidprozesse (Schneidpressen, Laserstrahlschneiden, Wasserstrahlscheiden und Erodieren) sowie die Auswirkungen der Kantenqualität auf die mechanischen Eigenschaften von hochmangan TWIP (engl.: Twinning Induced Plasticity) Stählen zu untersuchen. Die Mikrostruktur der Schnittkantenoberfläche wird durch LOM, REM und konfokaler Mikroskopie untersucht. Entsprechende Restspannungen im Bereich der Schnittkanten werden durch Röntgenbeugung gemessen. Die Wasserstoff-Versprödungsempfindlichkeit des Materials in Bezug auf die Kantenqualität wird durch statische Zugversuche mit langsamer Dehnrate untersucht. Die daraus hervorgehenden Bruchflächen werden mittels REM analysiert. Basierend auf den Ergebnissen der Experimente wird der makroskopische Schneidprozess und die gekoppelte Wasserstoffdiffusion mittels FEM simuliert (Abbildung 1).

  FE-Simulation der Rissausbreitung während des Schneidpressprozesses eines Hochmanganstahls Urheberrecht: IEHK (A) FE-Simulation der Rissausbreitung während des Schneidpressprozesses eines Hochmanganstahls   Schnittkanntenprofil nach dem Schneidpressen mit charakteristischen Zonen. Urheberrecht: IEHK (A) Schnittkanntenprofil nach dem Schneidpressen mit charakteristischen Zonen.