Neues Forschungsprojekt im Rahmen der AiF Leittechnologie „Massiver Leichtbau“ gestartet

01.05.2015
  Leichtbaustähle Urheberrecht: IEHK/IWT/FZG

Je leichter ein Auto, desto weniger Treibstoff verbraucht es – eine einfache Rechnung. Damit das Auto aber auch sicher ist und lange in gutem Zustand erhalten bleibt, müssen seine Bestandteile nicht nur leicht, sondern auch hochbelastbar sein. Eine Schlüsseltechnologie stellt hier der Leichtbau mit Stahl dar, der sich bisher häufig nur auf die Karosserie beschränkt hat. Die Forschung für massiven Leichtbau wird jetzt intensiviert. Mit der Finanzierung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) über die Arbeitsgemeinschaft industrielle Forschungsvereinigung „Otto von Guericke“ e.V. (AiF) wird ab 1. Mai 2015 deutschlandweit unter Koordination der Forschungsvereinigung Stahlanwendung e.V. (FOSTA) und der Produktionstechniker der Uni Bremen im Institut für Werkstofftechnik (IWT) ein aus dem Ideenwettbewerb „Leittechnologien für KMU“ entstandenes ambitioniertes Projekt gestartet. Das Ziel des Forschungsverbunds „Massiver Leichtbau“: Mithilfe neuer Stahlwerkstoffe sowie Bauteilkonstruktionen und Fertigungsmethoden auch den sogenannten Antriebsstrang von Automobilen noch leichter zu machen und trotzdem höchste Lebensdauererwartungen zu erfüllen. (Text: IWT Bremen).

Das IEHK koordiniert das Teilprojekt 1, das Leichtbaustähle höherer Beanspruchbarkeit untersucht.