Eisen- und Stahlmetallurgie – M.Sc.

 

Diese Veranstaltung folgt dem Weg der Einsatzstoffe bis zum fertigen Roheisen. Ein Augenmerk wird dabei auf den Hochofenprozess gelegt. Es werden aber auch alternative Herstellungsprozesse detailliert besprochen.

Zu Beginn werden die thermodynamischen Grundlagen, die für das Verstehen der Eisen- und Stahlherstellung benötigt werden wiederholt. Daraufhin werden die Aufbereitungsweisen der Einsatzstoffe erläutert; namentlich Koks und Möller. Als nächstes wird der Hochofenprozess im Detail erläutert und diskutiert. Schlackensysteme, Feuerfesttechnologien, Energiehaushalt und Messtechnik der Prozessaggregate sind ebenfalls Bestandteile der Vorlesung. Der Elektrolichtbogenofen, die Direkt- und die Schmelzreduktion werden als Alternativen zum Hochofen vorgestellt.

Die Veranstaltung beinhaltet ein wöchentliches Praktikum in denen der Vorlesungsinhalt anhand von Versuchen vertieft wird. Externe Dozenten der Industrie sind ebenfalls Bestandteil der Veranstaltung und sollen den Studierenden Kenntnisse aus der Praxis übermitteln. Eine Exkursion wird in der Regel ebenfalls angeboten.

Bestandteile

Klausur (120 Minuten)

Vorlesung: 3 SWS

Praktikum: 4 SWS

Credit Points: 8

Turnus: Wintersemester

Ansprechpartner: Lukas Borrmann, M.Sc.