Lehr- und Forschungsgebiet für Werkstoff- und Bauteilintegrität

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Structural Integrity

Im Einklang mit dem Internationalisierungskonzept für die Lehre an der RWTH Aachen wurde im Jahr 2018 die englischsprachige Vertiefungsrichtung „Structural Integrity“ in den deutschsprachigen Masterstudiengang Werkstoffingenieurwesen integriert. Bei dieser Vertiefungsrichtung handelt sich um ein vollkommen neuartiges Konzept, welches in enger Zusammenarbeit mit den Studiengängen Bauingenieurwesen und Maschinenbau konzipiert wurde.

Bei der Auslegung von Bauteilen der Energietechnik, der Verkehrsinfrastruktur und der Mobilität fällt derzeit immer wieder auf, dass aussagekräftige Ansätze fehlen, um das tatsächliche Werkstoffverhalten im konkreten Bauteil quantitativ zu erfassen. Dadurch werden moderne Werkstoffe an der Entfaltung ihres Leichtbaupotenzials gehindert. Zudem zeigt sich, dass auch im Umgang mit bereits etablierten Werkstoffen erhebliches Potenzial vergeudet wird, oder aber eine nicht werkstoffgerechte Bauteilbemessung zu großen Unsicherheiten bei der Lebensdauerabschätzung führt. All dies gefährdet den nachhaltigen Umgang mit den begrenzten Ressourcen!

„Structural Integrity“ tritt an, die Schnittstelle zwischen den Werkstofftechnikern und den Bemessungsingenieuren zu stärken, indem den Studierenden der werkstoffbezogenen Studiengänge detaillierte Einblicke in die Auslegungsmethoden der Bauingenieure und Maschinenbauer gegeben werden. Dies führt zu einer besseren Wahrnehmung der aus dem Bauteileinsatz resultierenden Anforderungen an den ausgewählten Konstruktionswerkstoff, sodass auch methodische Ansätze vermittelt werden können, wie diese berechenbaren Anforderungen in maßgeschneiderte Werkstoffkonzepte übersetzt werden können.

Dabei umfasst die Hauptvertiefung die beiden Fächer „Fundamentals of Fracture Mechanics“ (Wintersemester) und „Fundamentals of Damage Mechanics and Material Modelling (Sommersemester). Die Nebenvertiefungen hingegen werden aus dem englischsprachigen Lehrangebot der Fachgruppe MuW aufgebaut, und die Wahlvertiefungen werden durch Herrn Prof. Schröder (Maschinenbau) sowie Herrn Prof. Klinkel (Bauingenieurwesen) und Herrn Dr. Simon (Bauingenieurwesen) abgedeckt.

Die beiden genannten Module wurden darüber hinaus als mögliche Hauptvertiefung in das Angebot der Studiengänge Metallurgical Engineering und Wirtschaftsingenieurwesen Vertieferrichtung Werkstoff- und Prozesstechnik aufgenommen. Zudem bietet sich auch für Materialwissenschaftler die Möglichkeit, die beiden Fächer per Antrag in das individuelle Curriculum zu implementieren.

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Bei Fragen zur Lehre oder zu Prüfungen wenden Sie sich gerne an die Studienberatung des Lehr- und Forschungsgebiet für Werkstoff- und Bauteilintegrität.

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